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Hans im Glück

Theodor Fontane sagte einmal: „Wenn man glücklich ist, soll man nicht noch glücklicher sein wollen.“ Statistisch gesehen hört jeder von uns jeden Tag 35-mal dieses Wort: GLÜCK. Doch kaum ein Begriff ist so schwer zu fassen wie dieser. Auch für unsere Kinder ist Glück vor allem mit materiellen Dingen verbunden. So wird meistens das Märchen von Hans im Glück so interpretiert, dass Hans der Trottel seinen Lohn verschwendet, sozusagen zum Fenster hinauswirft. Das Puppentheater Manuart mit dem Puppenspieler Falk Ulke eröffnet eine andere Sicht auf die Dinge. Glück entsteht nicht durch Reichtum, sondern Glück entsteht in uns, in unserem Verhältnis zu den Dingen und in der Fähigkeit unsere Umwelt wahrzunehmen. Dafür wird das Grimmsche Märchen als Basis genommen und in Form einer Moritat dargestellt. Es werden Marionetten als Puppen verwendet. Das Stück ist für Kinder ab 4 Jahren konzipiert, aber auch die Erwachsenen kommen durch zahlreiche zeitnahe Anspielungen auf ihre Kosten. So sind Menschen jeden Alters eingeladen bei unserer Suche nach der Antwort auf die Frage nach dem Glück zuzuschauen und mitzumachen.

Die Geschichtenerzählmaschine ist…

… eine gelungene Mischung aus Clownerie, Pantomime und Puppenspiel. Ein altes
Fahrrad kann in Kinderaugen alles sein, was man braucht, um eine tolle Geschichte
zu erleben. Das bekannte Märchen der Gebrüder Grimm >Rumpelst…<
„pssssst ,da kann man ja von selbst drauf kommen“, auf neue Weise
erzählt. Mit sehr viel Spaß und einfachen Puppen vertreibt Kasper
allen großen und kleinen Zuschauern die Langeweile. Es findet von
Anfang bis Ende eine Kommunikation zwischen Publikum und Spieler statt.
Gemeinsam wird ein Bühnenbild entwickelt, Figuren gefunden und scheinbar
so ganz nebenbei eine Geschichte erzählt. Eine Geschichte von Kobold
und Karriere, von Liebe und Küssen und natürlich mit Happy End.

Für Menschen ab 3.

Alles Kokolores, Frau Holle

Der Gockel Lores ist ein Hahn ohne Fehl und Tadel. Das einzige, was ihn schwach macht, ist ein leckeres Körnchen. Dafür tut er fast alles. Sogar arbeiten. Aber was er bei der Witwe Schultz mit ihren zwei Töchtern erlebt, das lässt ihn nicht unberührt. Er versucht sich einzumischen und das Geschehen zum Guten zu wenden. Am Ende siegt die Gerechtigkeit über Neid und Bosheit. Jeder erhält seine gerechte Belohnung. So etwas gibt es eben auch noch. Wenn auch nur auf der Bühne – in unserem Märchen.
Die Inszenierung ist besonders sehenswert durch das pantomimische Spiel, wodurch die Erzählerrolle auf eine nonverbale Ebene gehoben wird.
Auf Wunsch ist es möglich, die Inszenierung in englischer Sprache zu spielen.

Der verhexte Hexenmeister

Der verhexte Hexenmeister

„DER VERHEXTE HEXENMEISTER“

„Wenn ein Seldwyler einen schlechten Handel gemacht hat oder angeführt worden ist, so sagt man: Er hat der Katze den Schmer abgekauft! Dies Sprichwort ist zwar auch anderwärts gebräuchlich, aber nirgends hört man es so oft wie dort, was vielleicht daher rühren mag, dass es in dieser Stadt eine alte Sage gibt über den Ursprung und die Bedeutung dieses Sprichwortes.“

So beginnt die unglaubliche Geschichte von Gottfried Keller. In dieser gibt ein kleiner fauler Kater den Helden. Er verkauft sich an den heimlichen Hexenmeister Pineiß, der für die Öffentlichkeit ein gut bürgerliches Leben führt. Doch bald merk er, dass es ihn an den Kragen gehen soll. Aber wie besiegt man den Zauberer. Natürlich geht das nur mit den noch mächtigeren Zauberkräften einer Harzer Hexe. Mit Hilfe der Eule Edeltraut bezwingt er diese und kann letztlich so seinen geliebten Schmer behalten.

Ende gut -Alles gut. Nur nicht für Pineiß der jetzt bis zum Ende seiner Tage einer Brockenhexe dienen muss.

Gespielt wird mit Tischfiguren aus Filz, welche der Puppenspieler Falk Pieter Ulke zum Leben erweckt.

Diese Puppentheaterinszenierung ist geeignet für Menschen und Zauberkundige ab 6Jahren.

Bühnenmaße 3x3m, 220V, Verdunklung nötig, Achtung Nebelmaschine (Rauchmelder)